Wenn das Alte nicht mehr passt, das Neue aber noch nicht da ist
Es gibt Zeiten im Leben,
in denen nichts mehr wirklich passt.
Nicht, weil alles falsch ist.
Sondern weil du dich verändert hast.
Vielleicht ist es nicht sofort sichtbar.
Nicht so, dass du es klar benennen kannst.
Aber du spürst es.
In den kleinen Momenten.
In den Gedanken, die plötzlich anders sind.
In dem leisen Gefühl,
dass du dich selbst irgendwo unterwegs verloren hast.
Oder vielleicht…
dass du dich gerade erst wiederfindest.
Und doch fühlt es sich nicht leicht an.
Denn das Alte trägt nicht mehr.
Was früher funktioniert hat,
was dich gehalten hat,
was dir Sicherheit gegeben hat…
fühlt sich plötzlich eng an.
Nicht falsch.
Aber nicht mehr stimmig.
Und gleichzeitig
ist das Neue noch nicht da.
Kein klarer Weg.
Keine fertige Antwort.
Kein sicheres Gefühl,
an dem du dich festhalten kannst.
Nur dieses Dazwischen.
Und genau das
ist oft der schwierigste Ort.
Weil wir gelernt haben,
klar zu sein.
Zu wissen, was wir wollen.
Entscheidungen zu treffen.
Vorwärts zu gehen.
Aber hier…
funktioniert das nicht mehr.
Hier gibt es kein klares Richtig oder Falsch.
Nur ein langsames Entstehen.
Und vielleicht versuchst du,
diesen Zustand zu beenden.
Schnell.
Eine Entscheidung zu treffen.
Einen neuen Plan zu machen.
Etwas festzulegen,
damit dieses Gefühl verschwindet.
Doch genau darin liegt oft der Widerstand.
Denn dieses Dazwischen
ist kein Fehler.
Es ist ein Raum.
Ein Raum,
in dem sich etwas in dir neu ordnet.
Leise.
Unaufdringlich.
Ohne dass du es erzwingen kannst.
Und vielleicht ist genau das
der Moment,
in dem du nichts tun musst.
Nicht kämpfen.
Nicht entscheiden.
Nicht schneller werden.
Sondern bleiben.
In diesem ungewohnten Gefühl.
In dieser Unsicherheit,
die sich so schwer aushalten lässt.
Und trotzdem…
liegt genau hier
eine tiefe Wahrheit.
Du bist nicht verloren.
Du bist auf dem Weg.
Auch wenn du ihn noch nicht sehen kannst.
Und vielleicht entsteht das Neue
nicht dadurch,
dass du es suchst.
Sondern dadurch,
dass du dem Alten erlaubst,
wirklich zu gehen.
Und dir selbst erlaubst,
noch nicht angekommen zu sein.
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