Gudrun Marquardt

Gewalt als Selbstdarstellung

Gewalt als Selbstdarstellung

Gewalt als Selbstdarstellung

Durch Gewalttaten gegen das Böse erzeugen Helden und Heldinnen Bilder von Mut und Stärke und Kinder kopieren das. Die Werbetreibende verkaufen nicht nur die Filme, sondern auch die dazugehörigen Spielzeuge. Dadurch lernen die Kinder sehr schnell ihren Helden nachzuahmen und nicht sich selbst kennenzulernen und ihr Selbstbewusstsein richtig aufzubauen. Durch ihr mangelndes Selbstbewusstsein erkennen sie nicht ihre wahre Größe die in ihnen steckt, sondern sie vertrauen der Masse die ihnen immer wieder einredet das sie dem vorgeschriebenen Vorbild nicht entsprechen, mangelt es bei ihnen an Vertrauen und Achtung, dann vergleichen sie ihre eigene Wertschätzung mit den Wertschätzungen anderer Leuten. Doch leider wird das eigene Selbst nicht erkannt und mehr negative behandelt als positiv. Ein unbewusster Irrtum scheint sie zu einem Verhalten anzutreiben, mit dem sie andere mehr lächerlich machen, beleidigen und verletzen.

Körperliche Gewalt ist nur eine Art, Schmerz oder Angst auszurangieren, denn mehr steckt nicht hinter der emotionaleren Hinsicht. Hinter diesen Übergriffen oder Beleidigungen die diese Leute austeilen, steht ihre eigene Unsicherheit die sie damit ausgleichen, dass sie andere verunsichern. Dies ist eine sehr schnell drehende Abwärtsspirale die zu allem führt, die zu allem führt nur nicht zum wahren Glück oder Erfolg.

Doch leider werden sie nie erkennen, was sie zerstören, denn sie denken wie klug sie seien und im Stande sind andere zu überlisten, die eine Alternative zum Bekannten und Bequemen aufzeigen. Wie die meisten von ihnen, haben sie eine Art Selbstdarstellung die sie so einstudiert haben und sie dann später verwirklichen. Sie erstellen ihr eigenes Drehbuch für einen Hollywood-Film und verwerfen immer wieder die Rolle bis sie vollständig in ihr aufgehen und bei den Proben ihres Drehbuches wird das Verhalten früher oder später automatisiert. Entscheiden ist die Umwelt dafür, wie ihr Verhalten sich weiterentwickelt. Sind die Eltern lieblos und neigen zu Übergriffen, werden die Kinder genauso oder noch viel schlimmer. Wenn Wärme und Freundlichkeit jemanden in Verlegenheit bringt, dann gleichen sie es mit Kälte und Reserviertheit aus, oder wenn Ehrlichkeit Schwierigkeiten für sie bedeutet, dann greifen sie zur Betrug zur Verteidigungsstrategie usw., und sie sind nie ihr tatsächliches Selbst, aber verstecken sich hinter ihr müsste-sein oder das gewünschte Selbst. Einer der dominant ist und Macht über eine andere Person besitzt, und sie schrecken vor nichts zurück, damit sie sich in ihrer Rolle der Fantasie bestätigt fühlen.

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